Das Stadtteilbüro Friedrichshain in der Warschauer Straße 23 ...

... ist Anfang 2008 als ein bürgerschaftlicher und ortsteilübergreifender Zusammenschluss, von verschiedenen Betroffenenvertretungen in den damaligen Sanierungsgebieten, kiezbezogenen Bürgervereinen und Akteuren aus dem Bereichen der Partizipation in der sozialen Stadtentwicklung in Friedrichshain gegründet worden.

Bild Eingang Stadtteilbüro

Das Stadtteilbüro Friedrichshain ist als ein “nichteingetragener Verein" eins der kollektiven Mitglieder im Rahmen- und Trägerverein Kooperationsnetz Friedrichshain e.V. Der KoopFhain e.V. übernimmt für das Stadtteilbüro das Mietverhältnis und die Bewirtschaftung der Räumlichkeiten in der Warschauer Straße 23 und stellt das notwendige Konto bereit.

Ebenso wie der "Stadtteilausschuss Kreuzberg" wurde das Stadtteilbüro mit einer Basisfinanzierung über den Bürgerbeteiligungsfonds der Bezirksverordneten Versammlung ausgestattet. 

Das Stadtteilbüro ist als Zusammenschluss verantwortlich für die Umsetzung der „Anlaufstelle für Information und Bürgerbeteiligung“. Im Rahmen dieses Projektes bietet das Stadtteilbüro jeden Montag sowie jeden Donnerstag eine offene Bürger/innensprechstunde von 17:00 bis 19:00 an.

Beteiligte Initiativen sind die Akteure aus der vormaligen Betroffenenvertretung Warschauer Straße, der  Südhang e.V., die Sozialberatung Friedrichshain, die Interessenvertretung "Die Anrainer" und der CloF e.V.

Aufgaben und Ziele:
Das Stadtteilbüro Friedrichshain unterstützt den Bezirk bei Bürgerbeteiligungsverfahren im Rahmen des Baugesetzbuches. Es organisiert im Rahmen der offenen Stadtteilarbeit eigene Bürgerveranstaltungen im Bereich der sozialraumorientierten Stadtteilentwicklung von unten bzw. unterstützt andere bürgerschaftliche Initiativen bei solchen Vorhaben.

Bürgersprechstunde jeweils Montags und Donnerstags von 17-19:00 Uhr.

Kontakt über Email:

stb@koop-fhain.net

Grafische Darstellung der Tätigkeitsbereiche

Unser Projekt "Anlaufstelle für Information und Bürgerbeteiligung" ...

... umfasst zwei Bewohner/innen-Sprechstunden in der Woche (montags- und donnerstags von 17:00 bis 19:00) im Stadtteilbüro Friedrichshain Warschauer Straße 23. 
In dieser Zeit können Bewohner, Mieter und Hauseigentümer sowie Gewerbetreibende Antworten auf ihre Fragen und Anliegen erhalten, oder Information erhalten, welche bezirklichen Stellen oder beauftragte Unternehmen ihnen weiterhelfen können.

  • Ebenfalls können in dieser Zeit veröffentliche Planungsunterlagen in ausgedruckter Form oder digital eingesehen werden.
  • In den Beratungszeiten können auch unterstützte Web-Recherchen zu Fragen und Problemen der sozialen Stadtentwicklung umgesetzt werden.




Logo des Mietenvolksentscheid Berlin


Mietenvolksentscheid Berlin

Das Stadtteilbüro unterstützt den Mietenvolksentscheid und stellt dem Trägerverein seine Räumlichkeiten und Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können in den Anwohnersprechstunden an den Montagen und Donnerstagen von 17:00 bis 19:00 in unserer Anlaufstelle Warschauer Straße 23 Unterschriftslisten abholen und zurückbringen.

Neuigkeiten vom Mietenvolksentscheid:

"Der breite Zuspruch der Berliner Bevölkerung für den Mietenvolksentscheid ist überwältigend. In den ersten 4 Wochen haben wir über 28.000 Unterschriften gesammelt und Ende Mai werden es deutlich über 30.000 sein.
 
Anfang Juni werden die gesammelten Unterschriften und der Antrag auf ein Volksbegehren abgegeben. Das Abgeordnetenhaus hat dann vier Monate die Möglichkeit, das Gesetz für die soziale Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung anzunehmen.
 
In den letzten zwei Wochen wurde über die Medien kolportiert, dass die SPD auf uns zugehen und mit uns verhandeln möchte. Eine offizielle Anfrage liegt uns bis heute nicht vor."

Link zu dem Kampagnenmaterial

aus dem Bezirk


Das RAW-Gelände, mehr als ein Imageproblem! ein Werkstattgespräch

Grafische Darstellung der Tätigkeitsbereiche
Es gibt zwei neue Eigentümer für die Flächen des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW). Die Kurth-Gruppe, die zwei Drittel des Areals besitzt, hat bereits dem Ausschuss der BVV ihre Überlegungen zur Geländeentwicklung vorgestellt.  Am Freitag, den 4. Dezember stellt sie den Zeitplan für ein kooperatives Entwicklungsverfahren der interessierten Nachbarschaft vor. In diesem Rahmen wird es im nächsten Jahr ein kommunales »Bebauungsplanverfahren« geben.
“Die Bibel kennt zehn Plagen, Berlin kennt viele Plagen. Eine der lästigsten ist der Berlin-Tourist. ... Nicht schön, aber unvermeidlich.“ Diese Feststellung von Peter Laudenbach teilen mit Sicherheit viele Nachbarn der Simon-Dach-Straße und der Revaler Straße. Das Berliner Stadtmarketing hat die Erlebnis- und Nachtökonomie wirtschaftlich gefördert. Das RAW-Gelände ist mehr als eine Partymeile. Die Konzentration der Clubs macht das Areal aber zu einem der Zielpunkte der allnächtlichen Wanderbewegung der Erlebniskonsument*innen.
Der Konflikt zwischen der »Wohnfunktion« der Quartiere und den »wirtschaftlichen Interessen« der Erlebnisökonomie läßt sich nicht aufheben. Das kooperative Verfahren zur nachhaltigen Entwicklung des RAW-Geländes kann genutzt werden, um diesen Widerspruch konstruktiv zu bearbeiten. 

Informationsteil:

  • Frau Mack für die Kurth-Gruppe
  • Herr Panhoff (Baustadtrat F-K),

Werkstattgespräch mit Fishbowl-Methode:

  • Bürgerinitiative »Die Anrainer«
  • Olaf Möller (Clubcommission)
  • Projektvertreter aus dem SGL
  • angefragt Iana Oswald Cassiopeia 

Fishbowl: Bei der Fishbowl-Methode (auch Innen-/Außenkreis-Methode) diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmern im Innenkreis (im „Goldfisch-Glas“) das Thema, während die übrigen Teilnehmer in einem Außenkreis die Diskussion beobachten. Im Innenkreis gib es einen ein freier Stuhl. Ein Teilnehmer aus dem Außenkreis kann darauf Platz nehmen und mitdiskutieren, bis er alles gesagt hat oder ein weiterer Teilnehmer aus dem Außenkreis auf dem Gast-Stuhl Platz nehmen will. Oder ein Teilnehmer aus dem Innenkreis kann seinen Platz freimachen, um einem Teilnehmer aus dem Außenkreis die Mitarbeit im Innenkreis zu ermöglichen.

Material zum herunterladen:


Informationen zur Barrierefreiheit können wir Ihnen per Mail zuschicken.



Betroffenen-Vertretung Südkiez F'hain: Die Anrainer 

Seit Juli 2015 schliessen sich Alteingesessene und Neuhinzugezogene der Interessenvertretung an. Wir sind zwischen Anfang 20 und Anfang 80 alt, wir sind Studenten und Rentner, Handwerker, Angestellte und Unternehmer. Wir wohnen in unsanierten Altbauwohnungen oder luxussanierten Dachgeschosswohnungen, wir sind Mieter oder Eigentümer der Wohnungen.
Wir sind keine spiesigen Spaßverderber sondern setzen uns dafür ein, dass die Auswirkungen der Konzentration von Gastronomie und Hotellerie in unserem Kiez auf ein für alle erträgliches Maß zurück geschraubt werden. Nächtlicher Lärm, Kriminalität, Drogenhandel, Müll und Verwahrlosung kennzeichnen unser als Partybezirk vermarktetes Wohngebiet.
Die zuständigen Behörden wiegeln ab, die Medien berichten über Überfälle auf Gäste, visit.berlin und DEHOGA machen sich Sorgen, dass Touristen abgeschreckt werden könnten. Wir sind dem Tag für Tag, Nacht für Nacht ausgesetzt, doch niemand scheint sich ernsthaft für die im Kiez lebende Bevölkerung zu interessieren. Fühlen Sie sich angesprochen? Möchten Sie aktiv werden, dann bitte Mail an die.anrainer@gmx.de


Fragen für BVV-Sitzung am 28.10.15

Betreff: Lärmimmission durch Clubs und Bars auf dem RAW-Gelände

einführende Einleitung:

Auf dem RAW-Gelände werden aktuell 10 gastronomische Einrichtungen (die nach Betriebsart den Speise- und Schankgaststätten, bzw. Versammlungsstätten und Freizeitanlagen zugeordnet sind) betrieben:
Emma Pea, Bar zum Schmutzigen Hobby, Cassiopeia, Suicide Circus, Astra Kulturhaus, Badehaus Szimpla, Der weiße Hase, Crack Bellmer, Urban Spree, Haubentaucher

Die Nachtruhe der Anwohner im angrenzenden Wohngebiet Revaler Straße und Nebenstraßen ist durch den verhaltensbedingten Lärm der Gäste und den anlagenbedingten Lärm durch Tonwiedergabegeräte, insbesondere tiefe Bässe erheblich gestört.

Die zur Anzeigenerstattung gerufenen Polizeibeamten können aufgrund der Konzentration von Vergnügungsstätten meist keine einzelnen Verursacher ermitteln und protokollieren daher unspezifisch Clubs auf dem RAW-Gelände. Folglich bleibt eine Ahndung der gegen die §§ 3-7 des Berliner LImschG und der BVerwG Urteile 7.5.1996, 9.4.2003 (Quell- und Zielverkehr) verstoßenden einzelnen Betriebe aus.

1. Durch welche Behörden, bzw. anerkannte Prüfstellen für Bauakustik und wann wurde in den genannten 10 Betrieben geprüft ob die baulichen Anforderungen an die Räume den Bestimmungen zum Schallschutz (DIN 4109 und VDI 3726) entsprechen, damit gaststättenrechtliche Erlaubnis und Baugenehmigung erteilt werden kann?

2. Wie oft wurde seit 1.1.13 bei welchen der 10 Betriebe durch welche Behörde vor Ort überprüft ob die genehmigte Betriebsart nach GastG und VstättVO, sowie die genehmigten Betriebsräume einschließlich der Nebenräume und Freiflächen mit der tatsächlichen Nutzung übereinstimmen?

3. Für welche der 10 Betriebe besteht die Auflage die Musikanlage einzupegeln, wer führte diese wann durch, wie oft und durch wen wird die Einhaltung seit 1.1.13 überprüft und sind dabei ergänzend Eingang und Zugänge zu Freiflächen mit Lärmschleusen zu versehen?

Antworten zu den Anfragen aus dem BVV Wortprotokoll:

Antworten zu Einwohner*innenanfragen vor der BVV

Presse:

Pantomimen sollten im Auftrag des Bezirks in Kreuzberg-Friedrichshain spielerisch zu mehr Ruhe animieren. Das hat nicht funktioniert. Nun will der Bezirk zu schärferen Maßnahmen greifen.


Vortrag des Stadtteilbüro Friedrichshain zu Perspektiven der Wohnungspolitik in Berlin vor der Arbeitsgruppe Wohnen von ver.di Berlin/Brandenburg am 26.02 2015. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei das Problem des Wohnens im Alter. Dargestellt wurden die aktuellen Entwicklungsdaten, sowohl sozialempierisch, wie in den Mietenentwicklungen der letzten Jahre. Die Vorhaben des Senats werden zwar auf ein "Mengenproblem" reagieren, aber der geplante Wohnungsneubau führt nicht zu bezahlbaren Wohnraum gemessen an den Bedarf von 120.000 Wohneinheiten. Link zur Präsentation (PDF)

Die Mieten steigen, bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden. Der Senat hat die städtischen Wohnungsgesellschaften aufgefordert, in ihren Möglichkeiten Wohnungsneubau voranzutreiben. Die WBM, die seinerzeit die Friedrichshainer WBF kaufen musste, hat im zuständigen BVV-Ausschuss im November 2014 seine Planungen zum konzentrierten Bau von Punkthochhäusern auf Grünflächen und jetzigen Parkplätzen vorgestellt. Die Präsentation ist hier einsehbar.


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Das Projekt Mietrechtselbsthilfe & Rekommunalisierung ...

... wird in Zusammenarbeit mit der Mietergemeinschaft Kotti&Co, der Sozialberatung Friedrichshain und dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße umgesetzt. Angeboten werden eine wöchentliche Sozialberatung im "Gecekondu" am Kottbuser Tor, sowie mietrechtliche Beratungen durch zwei Anwälte. Ziel des Projektes ist es, die Mieter/innen solidarisch zu unterstützen und in den Auseinandersetzungen um auffallend hohe Wohnnebenkosten beim Vermieter Deutsche Wohnen / GSW zu begleiten. Mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg wird sondiert, ob es Voraussetzungen gibt, diese Großsiedlung im Innenstadtbereich als eine soziale Problemimmobile zu begleiten. Dabei wäre es möglich, auf Vorschläge der NRW „Enquete-Kommission wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren“ zurückzugreifen.

Am 12. Dezember unterstützte das Stadtteilbüro Friedrichshain die Mietergemeinschaft Kotti&Co bei der Diskussionsveranstaltung anlässlich der Übernahme der GSW durch die Deutsche Wohnen AG.


Konferenz zum sozialen Wohnungsbau

Nichts läuft hier richtig!” Unter diesem Motto wurde am 17. November 2012 im Berliner Abgeordnetenhaus eine wohnungspolitische Konferenz organisiert. Das Besondere war: Dies ist keine Veranstaltung von Stadtentwicklern für Stadtentwickler/innen und politische Entscheidungsträgern gewesen, sondern im wahrsten Sinne ein Stück Stadtentwicklung von unten. Bewegte Betroffenengruppen und Mieter/innen-Initiativen haben kritisch das alte Modell der abschreibungsfinanzierten Kostenmiete und die Rechtskonstruktion des damaligen "sozialen Wohnungsbau" betrachtet. Berlin hat ein massives "Mietenwohnungsproblem" und einen faktischen Wohnungsnotstand. Der private Neubau der letzten Jahre war fast vollständig auf einen Verkauf als Eigentumswohnung ausgerichtet. Keiner der wohnungspolitischen Neuortungsüberlegungen ist eine Antwort auf die reale Verdrängung des Drittels der Berliner Wohnbevölkerung, die auf Transferleistungen (SGB II, SGB XII oder Wohngeld) angewiesen ist. Die ins Gespräch gebrachte "Querfinanzierung" (durch in Bezug zum Mietspiegel höhere Mieten bei neu errichteten Wohnobjekt, um damit bei Nachweis der Bedürftigkeit auf Antrag individuell eine Miete im kommunalen Wohnungsbestand zu mindern) ist mit Sicherheit keine gesellschaftspolitische Antwort. Außerdem geht sie an dem Kernauftrag der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft vorbei, die zwar wirtschaftlich selbsttragend tätig sein, aber eben nicht den am Markt maximalen Mietzins einnehmen soll. In der Konsequenz bedeutet das: Berlin braucht einen neuen Ansatz für einen sozialen Wohnungsneubau und Rückkauf im Innenstadtbereich. 2014 laufen die alten Förderverbindlichkeiten aus und die Mittel werden frei, um zu einem für die Bürger und Bürgerinnen sinnvollen Systemwechsel zu kommen. Das Stadtteilbüro Friedrichshain hat für die Initiative "Kotti&Co" Grundüberlegungen entwickelt, wie denn so ein anderes wohnungspolitisches Entwicklungsprogramm aussehen könnte, dass eben nicht auf Abschreibungsgewinne der Einkommens- und Vermögensbesitzenden basiert. Es geht darum, die Errichtungs- und Bewirtschaftungskosten nicht durch Zinsforderungen der Banken zu verteuern. Zusätzlich soll es mehr gesellschaftliche und parlamentarische Transparenz bei der Vergabe und Verwendung der öffentlichen Mittel geben. Auf der Grundlage dieser Überlegungen wurde für die Konferenz ein Vortrag zu einer möglichen Rekommunalisierung der Wohnungswirtschaft erarbeitet und dort gehalten.

Ballermanisierung von Wohngebieten

Im Oktober 2012 organisierte die „Initiative gegen den Lärm in und um die Simon-Dach-Straße“ eine Auftaktveranstaltung. Das Problem der Lärmbelastung und kulturwirtschaftlichen Übernutzung begleitet die Simon-Dach-Straße, seit dem mit öffentlichen Mitteln des Landes und des Bezirkes ein touristischer Anziehungspunkt geschaffen wurde, der um 2000 an dem Image des alten Prenzlauer Berges und des Kollwitz Platzes als "Marke" anschließen sollte. An die Zeiten des Gewerbeleerstandes erinnert nichts mehr in dem Quartier. Die immobilienwirtschaftliche Inwertsetzung der gründerzeitlichen Quartiere war begleitet von einem relevanten Austausch der bisherigen Mieter/innenschaft. Die jetzige kultur- und immobilienwirtschaftliche Inwertsetzung hat bereits einem zweiten, schleichenden Austausch der Bewohnerschaft geführt, die überwiegend mit den Folgewirkungen von Prozessen zusammenhängen. In den öffentlichen Auseinandersetzungen wird das unter den beiden Leitbegriffen der „Ballermannisierung“ und „Touristification“ debattiert. Die Entwicklung auf dem RAW-Gelände ist zwar nicht der Verursacher dieser kritisch wahrgenommenen Entwicklung. Diese wird aber mittlerweile als ein wesentlicher Teil des Problems und immer weniger als Teil einer Lösung angesehen. 

Insgesamt überwiegt in unserer Wahrnehmung als Stadtteilbüro Friedrichshain eher eine gefühlte Einschränkung der bisherigen Wohn- und Lebensqualität in den umgebenden Quartieren. Es geht nicht darum, in einem urban verdichteten Raum suburbane, überschaubare Lebensqualitäten zu verteidigen. Berechtigt ist das Anliegen, Gesprächsräume zu schaffen, in den Interessens- und Nutzungskonflikte zwischen Anwohner/innen, kulturwirtschaftlichen und gastronomischen Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümer/innen und dem Bezirksamt zu schaffen. Die beiden „Runden Tische Lärm“ haben aber gezeigt, dass Anwohnende als Einzelpersonen „ordnungspolitisch“ der Lärmbelastung ausgeliefert sind. Es geht mittlerweile nicht mehr nur um Folgen von verlängerten Außenausschankzeiten geht, sondern um „situationsbedingte Lärmbelastungen“ vor und nach den Club- oder Gastronomiebesuchen.

Einfache und eindimensionale Lösungsansätze wird es nicht geben und objektive Interessenlagen lassen sich nicht einfach auflösen. Aus der Sicht des Stadtteilbüros Friedrichshain gibt es sowohl kleinteilige und niederschwellige Instrumente, wie eine telefonisch erreichbare RAW-übergreifende Kontaktstelle der Eigentümer als Vermieter für die Nachbarschaft. Ein nachhaltiger Lösungsweg wäre das Instrument „Immobilien- und Standortgemeinschaften“ (BIG) auf der Grundlage des im Oktober 2014 erlassenen Gesetzes. Das ist zwar ein Instrument, um Geschäftsstraßen zu entwickeln, wenn ein bestimmtes Quorum an Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümern einen gemeinsamen Antrag stellen. In dieser Konstruktion ist eine partizipative Beteiligung der Nachbarschaft im Quartier nicht vorgesehen. Die Intension dieses neuen Instruments liegt in einer verbesserten kulturwirtschaftlichen und gewerblichen Entwicklungsdynamik und nicht im Umgang mit den Folgeproblemen einer ungeregelten Entwicklung auf Kosten des Wohnquartiers. Eine „nachhaltige Vitalisierung im Rahmen einer kooperativen Stadtentwicklung“ sollte aber auch die Wirkung von Akzeptanzproblemen in der Bewohnerschaft des Quartiers ernst nehmen. 

Mittelfristig gibt es zwei gegensätzliche Wege des Umgangs mit diesen realen Interessens- und Nutzungskonflikten:

  • Entweder bemühen sich die Bewohner/innen des Quartiers in Form eines Anwohner/innenantrags um eine größtmögliche Einschränkung der kulturwirtschaftlichen und gastronomischen Übernutzung des Wohnquartiers.
  • Der zweite Weg könnte darin bestehen, dass es eine notwendige Anzahl von Gewerbetreibenden und Immobilieneigentümern gibt, die zusammen mit den interessierten Nachbarn zu Formen der „kooperativen Stadtentwicklung“ kommen wollen.

Anträge für Projekte aus dem Bürgerbeteiligungsfonds der BVV-Friedrichshain-Kreuzberg

Im Unterschied zu anderen Bezirken gibt es im Haushalt der BVV einen Bürgerbeteiligungsfonds. Aus diesem können finanzielle Mittel für eigenverantwortliche und selbstbestimmt Beteiligungsprojekte und Bürgerveranstaltungen im Kontext der Stadtentwicklung und des kommunalen Planungsrechtes beantragt werden. In diesem Jahr wird sich der „Ausschuss für für Stadtentwicklung, Soziale Stadt und Quartiersmanagement, Mieten" in seiner ersten Sitzung im Februar mit den vorliegenden Anträgen beschäftigen. Die erste Beschlussfassung zur Bewilligung wird weiterhin unter dem Finanzierungsvorbehalt der vorläufigen Haushaltswirtschaft des Bezirks liegen.
Das Stadtteilbüro Friedrichshain hat auch in diesem Jahr wieder eigene Veranstaltungsanträge eingereicht. Wie im jeden Jahr unterstützen wir auch bürgerschaftliche Initiativen, wenn sie auf diesen Fonds zurückgreifen wollen, bei der Beantragung von Projektmitteln. Eingereichte Vorhaben:
  • Projekt 1: Shoppingcenter auf dem Anschutzareal – Auswirkungen im Stadtteil
  • Projekt 2: Bürgerveranstaltung zu Grün- und Erholungsflächen im „Richard-Sorge-Kiez“
  • Projekt 3: Richard-Sorge-Kiez – Verkehrsentwicklung und weitere Entwicklung im Milieuschutzgebiet – Anregungen und Strategien
  • Projekt 4: Neue Milieuschutzgebiete im Stadtteil Friedrichshain
  • Projekt 5: Entwicklung RAW-Gelände –Werkstattveranstaltung
  • Projekt 6: Informationsmaterial „Planungsgeschichte des RAW Franz Stenzer“

Nachtrag: In der Ausschusssitzung vom 4. Februar wurden die Anträge und deren Finanzierung bestätigt. Der Baustadtrat, Herr Panhoff schreibt den Projektträger für das Shoppingcenter auf dem Anschutzareal an und fordert ihn auf, die Kosten für die Informationsveranstaltung zu tragen.

Unter der Grünfläche des Auer-Dreiecks befindet sich eine veralterte Fernwärme-Verteilerstation. Diese wird in diesem Jahr aufgeschüttet und deshalb die Grünfläche neu gestaltet. Dazu wird es eine vom Bezirksamt bezahlte Bürgerveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Südhang e.V. geben, die die Fragen des Projektantrags 2 mit aufnehmen wird.

Das Finanzierungsvolumen des Projektantrags 5 zur RAW-Werkstatt haben wir reduziert. Damit konnten alle Anträge vom Ausschuss bestätigt werden. Trotz vorläufiger Haushaltswirtschaft kann die Finanzierung bereitgestellt werden, da der Verwaltungsbereich Stadtentwicklung aus diesen Restriktionen herausgenommen wurde.

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Offene Stadtteilarbeit?

Friedrichshain hat durchaus eine oppositionelle Vorgeschichte in der späten DDR. Dazu gehörte auch die "offene Arbeit" mit jungen, unangepassten Menschen unter dem Dach der evangelischen Kirche. Offenheit bedeutete seinerzeit: "Die Marginalisierten nicht anpassen wollen, sondern eine Gesellschaft verändern, die ausgrenzt." (Siehe auch: Alles verändert sich, wenn wir es verändern. Die Offene Arbeit Erfurt im Wandel der Zeiten.) In diesem Sinne ist das Stadtteilbüro auch ein Ansatz der offenen Arbeit, der eben nicht über "Beteiligung von oben" Zustimmung absichern will. 
Im Vordergrund steht die Stärkung des Anspruchs einer "Selbstermächtigung“ als mitentscheidender Bürger und Bürgerin. Partizipation heißt, Menschen, die sich auf dem Weg gemacht haben, zu begleiten und mit bürgerschaftlichem Eigensinn die Kommunalpolitik der parteipolitischen Entscheider/innen demokratisch zu erweitern.
In dem Sinne können bürgerschaftliche, soziale und politisch Initiativen die Räumlichkeiten und technischen Ressourcen des Stadtteilbüros mitnutzen. Und natürlich können und sollen sie auf die Kompetenzen der Menschen zurückgreifen, die die Verantwortung für das Stadtteilbüro Friedrichshain übernehmen.

Unterstützung des Einwohner/innenantrags des Südhang e.V. zur Einführung einer Erhaltungssatzung

Das Gebiet um die Richard-Sorge-Straße und der nördliche, erste Block der Frankfurter Allee sind geprägt von einer gründerzeitlichen Bebauung bzw. von den vor zwei Jahren noch nicht sanierten Stalinbauten. In beiden Gebieten gibt es einen hohen Aufwertungsdruck und Umwandlungen von Mietwohnungen in Einzelwohneigentum. Das Stadtteilbüro Friedrichshain unterstützte den Südhang e.V. bei einer aktivierenden Umfrage unter der Nachbarschaft und die Auseinandersetzung des Mieter/innenrats in den Stalinbauten mit dem Eigentümer. Bis auf die CDU-Fraktion übernahmen alle anderen BVV-Fraktionen die Intension des Einwohner/innenantrags. Beide Gebiete wurden in einem Milieuschutzgebiet zusammengefasst. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung wurde auch gemeinsam die Forderung nach einer wirksamen Umwandlungsverordnung in die Bezirkspolitik und die interessierte Öffentlichkeit hineingetragen.

 

Eine Auwahl unserer Aktivitäten, wird ergänzt..

im Jahr 2014

  • 06/14 Informationsveranstaltung "Umbau Warschauer Straße"

Link (extern) zur Videopräsentation

Link zum herunterladen der Präsentation als PDF

im Jahr 2013

  • 08/13: Vortrag bei der Gründung des Bündnisses für bezahlbares Wohnen Neukölln - Initiierung eines Einwohnerantrags zur Einführung eines Milieuschutzgebietes.
  • 12/13: Übernahme der GSW - Diskussionsveranstaltung bei Kotti&Co

im Jahr 2012

  • 04/12: Anwohnerbefragung im Richard-Sorge-Kiez - Das Stadtteilbüro und der Veranstaltungspool unterstützen den Südhang e.V. bei der Erarbeitung eines Fragebogens, dessen Verteilung und Auswertung.
  • 04/12: Informationsveranstaltung "Mietentwicklung und Hausverkäufen" - Informationsveranstaltung zur Mietentwicklung und Hausverkäufen\t im Gemeindesaal der Pfingstkirche mit Werner Öhlert, ASUM GmbH (Angewandte Sozialforschung und urbanes Management GmbH).
  • 04/12: Interfraktionelle Arbeitsgruppe Bürger/innen-Haushalt - Das Stadtteilbüro Friedrichshain erarbeitet einen Vorschlag zur Neuordnung des Bürger/innen-Haushaltsverfahrens im Bezirk.
  • 05/12: Diskussionsveranstaltung „Wem gehört der Kiez?“ - Diskussionsveranstaltung im Gemeindesaal der Pfingstkirche mit Bürgermeister Dr. Schulz.
  • 05/12: Veranstaltung "Robert Havemann - eine persönlich-politische Biographie" - Zur Erinnerung an den 60. Todestag von Robert Havemann organisiert der Verein Koop Fhain e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro, der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Bezirkszentralbibliothek eine Lesung und ein Gespräch mit Jens Reich zu Havemann.
  • 08/12: Einwohnerantrag Milieuschutzgebiet - Das Stadtteilbüro Friedrichshain unterstützt den Südhang e.V. und den Mieterrat Frankfurter Allee bei der Formulierung, Einreichung eines Einwohnerantrags zur Prüfung der Voraussetzung zur Einrichtung eines Milieuschutzgebietes.
  • 08/12: Straßenfest Richard-Sorge-Straße - Zusammen mit dem Mieterladen vom  UBI KliZ e.V. sind wir mit einem Stand präsent und stellen Bürgerinitiativen, sowie den Stand der Berliner Mieter/innen-Proteste vor.
  • 08/12: Suppe & Mucke Straßenfest - Das Stadtteilbüro ist an drei der Podiumsrunden zur Stadtteilarbeit und Politik von unten beteiligt.
  • 08/12: wohnungspolitisches Rahmenkonzept - Im „Gecekondu“ von „Kotti und Co“ stellt Michael Breitkopf die Thesen zu einem „wohnungspolitischen Rahmenkonzept“ zur Diskussion.
  • 09/12: Bürgerveranstaltung Lärmprobleme Simon-Dachstraße / RAW-Gelände - Das Stadtteilbüro unterstützt die Bürgerinitiative und bereitet mit ihnen zusammen den begonnenen Problembearbeitungsprozess vor.
  • 09/12: Informationsveranstaltung "Umbau der Warschauer Straße / Helsingforser Platz".
  • 10/12: "Ein wohnungspolitisches Handlungskonzept muß durchgesetzt werden!" - Text und Vortrag zur wohungspolitischen Konferenz im Abgeordnetenhaus.
  • 10/12: Arbeiterpaläste zu Eigentumswohnungen - Mieter aus der Frankfurter Allee wehren sich gegen drohende Vertreibung, gemeinsame Veranstaltung mit dem Mieter/innenrat Frankfurter Allee.
  • 09/12: Informationsveranstaltung S-Bahnhof Warschauer Straße - Diskussions- und Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des S-Bahnhofs in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Friedrichshain/Kreuzberg.

im Jahr 2011

  • 06/11: Unterstützung der Mediaspreeparade - Anlässlich des Jahrestages des erfolgreichen Bürgerentscheid zum Projekt Media-Spree wird eine bezirksübergreifende Demonstration organisiert.
  • 07/11: >Thesen zur Perspektive der Bürgerbeteiligung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg" - Das Stadtteilbüro erarbeitet im Rahmen einer eigenen Klausur ein Thesenpapier und bringt das in den zuständigen BVV-Ausschuss ein.
  • 08/11:Diskussionen zur Stadtteilentwicklung auf dem Straßenfest Suppe & Mucke - In Zusammenarbeit mit dem Verein Suppe & Mucke werden vom Stadtteilbüro drei Podiumsdiskussionen vorbereitet und umgesetzt.
    • >Mehr nachhaltige Mobilität in Berlin?"
    • "Soziale und kulturelle Vielfalt als Lebensqualität: Nachhaltig Bauen, Wohnen und Erholen!"
    • "Touristification und das Recht auf Party – Wohnen vs. Kulturwirtschaftliches Spektakel!"
  • 11/11: Diskussionsveranstaltung "Wie geht es weiter mit der Boxhagener Straße?" - Diskussionsveranstaltung: Entwicklung der Boxhagener Straße – eine kippende Geschäftsstraße?
  • 12/11: Bürgerveranstaltung "Was kann Parkraumbewirtschaftung in Friedrichshain bewirken?" - Einführung einer großflächigen Parkraumbewirtschaftung im Ortsteil Friedrichshain.

im Jahr 2010

  • 01/10: Bürgerveranstaltung: “Wohnen in der Innenstadt - bezahlbar oder Privileg?" - Auf Initiative des Stadtteilbüros und in Zusammenarbeit mit der Asum GmbH, dem Stadtteilausschuss Kreuzberg e.V., und der Topos GmbH wurde die Veranstaltung zur sozialen Stadtentwicklung und Mieten organisiert.
  • 09/10: aktivierende Befragung für einen ökologischen Bildungs- und Nachbarschaftsgarten - Anwohner/innen werden nach ihren Nutzungsinteressen für den geplanten Bildungs- und Nachbarschaftsgarten hinter der zukünftigen Bezirkszentral-bibliothek gefragt.
  • 09/10: Informationsstand Suppe & Mucke - Zusammen mit Soned e.V. beteiligen wir uns am Suppenküchen, informieren und sammeln Meinungen für die Befragung zum Projekt des Bildungs- und Nachbarschaftsgartens.
  • 09/10: Informationsstand Weltfest - Das Stadtteilbüro Friedrichshain unterstützt mit die Vorbereitung des Weltfestes und ist mit einem Stand präsent.
  • 09/10: "Planungswerkstatt Nachbarschafts- und Bildungsgarten" - gemeinsame Veranstaltung des Stadtteilbüros Friedrichshain, der Betroffenenvertretung Warschauer Straße, Anwohner/innen der Niederbarminstraße 10, der Initiative Transition Town Friedrichshain/Kreuzberg und der Permakulturakademie zur Gestaltung eines ökologischen Nachbarschafts- und Bildungsgartens. Das Projekt scheitert letztendlich an der Entscheidung zum Zuschnitt der Freifläche hinter der neuen Bezirkszentralbibliothek.
  • 11/10: Eröffnung der Bezirkszentralbibliothek - Stadtteilbüro stellt seine Aktivitäten und das Gemeinschaftsprojekt bei der feierlichen Eröffnung der neuen Bezirkszentralbibliothek in der Frankfurter Allee 14a vor.

im Jahr 2009

  • 06/07: Bürgerversammlung: Perspektiven der Warschauer Brücke - Die Brücke und die Straßenbahnschienen mussten bereits nach einer relativ kurzen Zeit erneuert werden. Unklar ist, wann der S-Bahnhof umgebaut wird und wie die Verkehrsanbindung des Anschutz- Geländes und des Revaler Vierecks erfolgen soll.

2009

  • 04/09: erster gemeinsamer Subbotnik im Nachbarschaftsgarten - Zusammen mit der Initative Transition Town Friedrichshain wird der ehemalige Schulhof in der Frankfurter Allee 14a aufgeräumt und ein Nachbarschaftsgarten angelegt.
  • 04/09: Gesprächsrunde „Zukunft RAW – Bürger beteiligt?“ - Zusammenarbeit mit dem Ideenaufruf und mit dem RAW Tempel e.V. wurde eine Diskussionsveranstaltung organisiert.
  • 05/09: "Planungswerkstatt Boxhagener Straße" - Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Boxhagener Straße werden zusammen mit den Gewebetreibenden, Anwohner/innen und dem Bezirksamt beschlossen.
  • 06/09: Partizipations-Container - Das Stadtteilbüro betreut während der „14 schönen Tage“ vom 27. Juni bis zum 11. Juli 2009 im Wriezener Freiraumlabor den Partizipations-Container zur Stadtteilentwicklung, organisiert drei Partizipatinswerkstätten und die Podiumsdiskussion:„Zur Zukunft des RAW-Geländes - die Bürger_innen reden mit!“
    • RAW für alle – Bürgerstiftung vs. Genossenschaft?!“ - Partizipationsworkshop mit Akteuren und Projektpartnern aus dem RAW Tempel e.V. und dem Kiez.
    • "Partizipation im Quartier I- ein dezentrales Stadtteilzentrum in Friedrichshain“ -  Workshop für ein soziokulturelles Projektnetzwerk"
    • Partizipation im Quartier II: Bürgerhaushalt im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
  • 09/09: Präsenz auf dem Weltfest - Als Stadtteilbüro beteiligen wir uns an der Initiative Transition Town Friedrichshain/Kreuzberg und an der Vorbereitung und Umsetzung des Weltfestes.
  • 10/09: Informationswagen RAW-Gelände - Der Ideenaufruf und das Stadtteilbüro Friedrichshain organisierten im Oktober 2009 für zwölf Tage einen „Infowagen“ zum RAW-Gelände. Die Ausstellung informierte über die historische Entwicklung des RAW-Geländes und zeigte ein Modell des Areals. Der Infowagen stand an der Revaler Strasse, bei dem Tor 1, einem Eingang auf das Gelände. An den beiden Wochenenden wurden Filme zu Stadtentwicklungsprozessen gezeigt. 

im Jahr 2008

  • 04/08: Bürgerveranstaltung "Umbau der Straße der Pariser Kommune" - Das Stadtteilbüro organisiert eine Informationsveranstaltung zum geplanten Umbau der Straße der Pariser Kommune.
  • 06/08: Diskussionveranstaltung: Spreeraum im Stadtumbau - Information und Diskussion zu künftigen Flächennutzungen entlang des Spreeufers in Friedrichshain-Kreuzberg.
  • 07/08: Bürgerparks und Nachbarschaftsgrün (Teil I) - Diskussionsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Initative Rosa Rose und dem Verein workstation - Ideenwerkstatt Berlin e.V.

im Jahr 2007

  • 06/07: Bürgerversammlung: Perspektiven der Warschauer Brücke - Die Brücke und die Straßenbahnschienen mussten bereits nach einer relativ kurzen Zeit erneuert werden. Unklar ist, wann der S-Bahnhof umgebaut wird und wie die Verkehrsanbindung des Anschutz- Geländes und des Revaler Vierecks erfolgen soll.
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